In jeder Krise steckt die Chance zur Veränderung

Burnout Prävention und Hilfe bei Depression

Burnout

 

Burnout zählt nach dem ICD 10 Z73.0 als Erschöpfungssyndrom, also als undefinierte Zusatzkategorie, als Faktor, welcher den Gesundheitszustand beeinflusst und zur Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten führt.

Dennoch ist ein Burnout weit mehr als das.

Meist wird mit dem Begriff Burnout ein Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung oder auch anhaltende Kränkungen im Beruf bezeichnet. Die Vorstufe zum Burnout bietet oft eine tiefe Lebenskrise, die unüberwindbar erscheint. 

 

  • Durch gezielte Sensibilisierung und informelle Workshops helfen wir Betroffenen und Angehörigen. Die Betroffenen erlernen Strategien und Skills für eine achtsame Lebensweise (Work-Life-Balance).

 

  • In Kooperation mit dem IFGL e.V. führen wir regelmäßig das "ABC-Anderes Burnout Café" durch, ein Angebot zur Unterstützung von Betroffenen. Diese können sich hier vorerst im anonymen, geschützten Rahmen informieren. Im ABC wird Raum gegeben, aus einem bestimmten, wechselnden Blickwinkel heraus über das eigene Verhalten nachzudenken, andere - vielleicht neue -Verhalten auszuprobieren und zu üben. Mit diesem Vorgehen ermutigen wir Menschen wieder verstärkt Verantwortung für sich zu übernehmen.

 

Depression

 

Laut Experten werden 60% aller depressiven Erkrankungen nicht behandelt. Psychische Störungen sind bereits der zweithäufigste Grund für Fehltage mit rund 15% aller Krankschreibungen. Die Ausfalltage liegen fast doppelt so hoch (ca. 39 Tage) gegenüber Muskel, - Skelett- Erkrankungen.

Oft sind Symptome und Anzeichen für Betroffene nur schwer deutbar. Kopf,- Magen- oder Rückenschmerzen, sowie Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit werden von Betroffenen oft nur hingenommen und vorläufig mit Schmerzmitteln bekämpft. Auch Süchte (Alkoholmißbrauch) können als Folge aus diesem Zustand entstehen. Unternehmen (Führungskräfte) stehen oft vor der großen Herausforderung im Verständnis und Umgang mit der Krankheit.

 

  • Wir leiten Informationsworkshop´s zum Thema Depression (Symptome, Früherkennung, Umgang mit depressiv erkrankten Mitarbeitern, Weitervermittlung von Hilfsangeboten). Innerhalb dieser Workshop´s sprechen wir allgemeine Symptome laut des ICD- 10 an und sensibilisieren Ihre Mitarbeiter auf eine mögliche Früherkennung. 
  • Themen wie: Emotionales Erleben von Stress, Stresskreislauf, persönliche Stressprophylaxe werden in Praxis und Theorie erprobt und erlernt.